Zeitungen im Ländle für Islamisten irrelevant

Stuttgart (dcv) – Aufatmen in Baden-Württemberg: Anders als die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris werden die Zeitungen im Land von Islamisten als irrelevante Größe eingestuft und damit als Anschlagsziel für zu unbedeutend angesehen.

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Das erklärte der Führer der Terrororganisation „Al Kaida im Neckartal“, Abu Al Schwobli in einer jetzt veröffentlichten Videobotschaft. Darin teilt der Islamist mit, nach einer Auswertung der Titelseiten der Zeitungen im Land am Tag nach dem heroischen Angriff von Paris, habe man beschlossen, sich lohnendere Anschlagsziele zu suchen.

Die Entscheidung traf Al Schwobli nach eigener Darstellung in einer gemeinsamen Telefonkonferenz mit dem Chef der Al Kaida in Afghanistan Aiman az-Zawahiri und dem lokalen Führer der Terrororganisation im Mittelmeer, Aiwoch Al Inklusiw auf der Aida Alka. Beim Bade für den Propheten sei man übereingekommen, dass man die Redaktionen im Land getrost vergessen könne. Denn sie hätten sich dem Kampf gegen die Beleidigung des Islam angeschlossen und am 8. Januar ihre Leser mit zum Sterben langweiligen Berichten über Helene Fischer, monegassische Zwillinge und andere Ungläubige terrorisiert.