Verbale Argumente

Wenn die Jugend früh morgens in der S-Bahn folgendermaßen philosophiert:

„Und dann hat sie da lauter so verbale Argumente gebracht. Aber sie bestellt sich ständig irgendwelches Zeug – Schuhe. Zum Beispiel schickt sie mir Bilder, wo sie sich im Internet, äh, halt, [drei Achtel Pause] keine Ahnung wo, ja halt irgendwo ständig, äh, [ein Achtel Pause] halt, [ein Viertel Pause] irgendwelche Sachen bestellt.“

Wo liegt dann die Zukunft dieses Landes? Im verbalen Internethandel?  Mit textfreien Schuhen?
Dann doch bitte lieber wieder Kopfhörer rein und Augen nonverbal aufs Smartphone!

Von Daniel Völpel