Sommer, Sand und mehr Wasser

Nach heftigen Wasserfällen haben zahlreiche Menschen im Land bereits am ersten Tag des meteorologischen Sommers den Kanal voll. Das Schiffen in Rhein und Neckar musste eingestellt werden. Viele kleinere Bäche haben ans andere Ufer gewechselt (Bild).

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In etlichen Orten erreichten die Fluten kritische Stände, so zum Beispiel Hannes Erdbeerstand in Wasserburg und Erwins Spargelstand in Feuchtwangen. In den Geschäften werden die Hochwasser-Hosen knapp. Baumärkte verzeichnen eine Rekordnachfrage nach Erdrutschen. Das ganze Wochenende über waren die Feuerwehren im Dauereinsatz, um Wein- und Bierkeller zu leeren oder Sand in Säcke zu schaufeln und abzutransportieren, den uneinsichtige Baggerfahrer in gefährdete Bereiche gekippt hatten.

Mehrere Altersheime mussten evakuiert werden, weil Bewohner über Wasser in den Beinen geklagt hatten. Autofahrer müssen sich vielerorts auf Behinderungen einstellen, da Wassertropfen Vorrang haben, wenn sie sich im Konvoi bewegen. Besserung ist nur langsam in Sicht. Der Scheitelpunkt werde erst noch erwartet, teilte die Frisörinnung mit.

Von Daniel Völpel