Schröder setzt Geburtstagstournee fort

Hannover (dcv) – Nachdem Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder am Montag seinen 70. Geburtstag mit dem russischen Kriegspräsidenten Wladimir Putin nachgefeiert hat, setzt der SPD-Politiker seine Festtournee nun fort. Heute wird Schröder in Damaskus erwartet, wo er die Glückwünsche des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad entgegennehmen will. Zusammen wolle man ein Fass aufmachen und damit für Bombenstimmung bis nach Aleppo sorgen, hieß es vorab.

Viel Zeit zum Feiern bleibt Schröder im extra für seine Feier leer geräumten Syrien aber nicht: Bereits morgen ist er in Pjöngjang zu einem kleinen Geburtstagsumsturz beim nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un eingeladen. Dieser soll sich zu Ehren Schröders sogar die Haare gefärbt haben. Das Ständchen für den ehemaligen Bundeskanzler werden 2000 Nordkoreaner in Uniform bringen, die anschließend gehenkt werden. Das Geburtstagskind hat sich dem Vernehmen nach „Die Gedanken sind frei“ gewünscht.

Übertroffen wird dieses Geschenk nur von der für das Wochenende geplanten Feier für Schröder in Bauchi, die ihm Abubakar Shekau ausrichtet. Eigens dafür und als Präsent hatte der Führer der nigerianischen Terrorgruppe Boko Haram bereits vor Wochen 200 Schülerinnen entführen lassen, falls es den deutschen Gast nach einer neuen Doris gelüstet.

Am Sonntag will Schröder nach Hannover zurückkehren, um mit seinem Freund, dem Finanzjongleur Carsten Maschmeyer, essen zu gehen. Ein skandalöser Vorgang, der bereits vorab heftige Proteste selbst in der eigenen Partei hervorruft.