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Pep Guardiola wird Kanzlerkandidat der SPD

Berlin – Völlig überraschend hat die SPD den scheidenden Trainer des Fußball-Rekordmeisters Bayern München, Pep Guardiola, zum Spitzenkandidaten ihrer Partei für die Bundestagswahl 2017 ernannt. Parteichef Sigmar Gabriel hatte Diskussionen um eine mögliche Kandidatur in den vergangenen Tagen immer wieder durch Äußerungen angeheizt, die darauf schließen ließen, er selbst wolle nicht Spitzenkandidat werden. Kurz nach dem Sieg der Bayern im DFB-Pokal hieß es nun aus der SPD, die Kandidatur Guardiolas verspreche größtmöglichen Erfolg: Wahlvolk, Medien, Politik und Wirtschaft interessierten sich ohnehin nur noch für Fußball. Die einen zur Flucht vor der eigenen Bedeutungslosigkeit, die anderen aus Faulheit zu recherchieren oder mit Überzeugungen zu argumentieren, letztere wegen des gigantischen Geschäfts. Politischer Instinkt und Visionen könnten daher heute keine Stimmen mehr bringen.

Im Gegenteil erhofft sich die SPD durch die Kandidatur des ehemaligen Trainers aus München nun, erstmals auch in Bayern ein zweistelliges Wahlergebnis einfahren zu können.  Ein Kanzlerkandidat, der im Fußball derart große Erfolge vorzuweisen hat, habe die besten Aussichten hieß es aus der Parteizentrale. Die CDU reagierte auf die Nachricht bislang verhalten. Aus Berliner Kreisen war jedoch zu hören, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt einen auffällig engen Kontakt zu Lothar Matthäus pflegte.

Von Daniel Völpel

Das Glück ist ein Keks, der fit hält

Wer beim Chinesen ein Glas Nudeln verdrückt, Rinderfilet nach Szechuan-Art verputzt oder eine Gong-Fu Suppe kalt macht, der bekommt zur Belohnung sein Glück zu fassen – in Form eines Glückskekses. Doch anders als bei der Vorspeise kommt hier nicht der Frühling aus der Teigrolle, sondern eine Aufforderung zur Vetternwirtschaft:

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Doch was meint der große Konfusius mit „von Intelligenz unterstützt“? Soll man sich nur intelligente Freunde suchen, um sich mit diesen einträgliche Geschäfte zuzuschieben? Oder funktioniert das mit dem Vermögen machen nur, wenn man selbst intelligent ist? Kann nicht sein, Stichwort Fußball- und Show-Millionäre… Oder sollte man die Freundschaft selbst so intelligent anlegen, dass acht Kostbarkeiten dabei herauskommen? Dann wäre der bestmögliche Freund doch ein China-Koch – wenn die glutamatreiche Kost nicht die schärfste Hühnerbrust ratzfatz in eine wenig-süße-und-stocksaure Ba-Bao-Ente verwandeln würde. Doch die Chinesen wären nicht die älteste Philosophie-Nation der Welt, wenn der Glückskeks nicht auch dazu einen Rat parat hätte:

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Das ist fernöstliche Weisheit zum Niederknien (am besten gleich 100x mit ausgestreckten Armen): Gilt dann auch der umgekehrte Satz, dass eine Unfit-Diät einen unfit machen würde? Warum rät einem ausgerechnet das Restaurant, das man gerade besucht, zu einer Diät? Durch die Lotusblume ein Hinweis auf die eigene Körperfülle?

Und stand nicht schon auf der Speisekarte „Gong Bao Kai Din“, das nicht nur im krassen Gegensatz zu westlicher Muskellogik á la Baumarkt („Mach‘ Dein Ding“) steht, sondern auch einen Lebensstil mit der leichten asiatischen Kost nach dem Motto „Wan-Tan-(„Wenn, dann-„)Suppe“ nahelegt? Sollte man sich glücklich schätzen, nun endlich auf die richtige Gemüseplatte gesetzt worden zu sein? Der nächste Keks verrät es:

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Damit wäre das endlich einmal bestätigt. Es wäre aber etwas philosophischer gegangen. „Das Leben ist wie eine gebackene Banane: Man weiß vorher, was am Ende übrig bleibt.“

Von Daniel Völpel, Fotos: Marius Völpel

Aus der Bildermachmaschine LXIX

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…und im Neuen Stuttgarter Weg wächst die Geografie-Schwäche: Bogotá oder Caracas – Hauptsache Rio!

Foto: Daniel Völpel

Das Märchen vom Königreich der Geisterkutschen

Es war einmal ein wohlhabendes Königreich, in dem alle Bewohner mit Kutschen fuhren: Jung und Alt, Reich und Arm. Zwar waren die Kutschen unterschiedlich groß und nicht alle gleich prächtig…

Aus der Bildermachmaschine LXVIII

Nicht vergessen, am 8. Mai ist Muttertag! Wenn das kein schönes Geschenk ist! Foto: Marius Völpel

Das Glas ist rund

Zwei Männer um die 20, Base-Cap und Baggyhosen, betrachten spätabends im Bus die Horden angetrunkener dirndl- bzw. lederhosentragenden Besucher des Stuttgarter Frühlingsfests. Fahrgast 1: „Niemals im Leben würde ich mir…

Aus der Bildermachmaschine LXVII

Manche Trios spielen einfach so gut – man glaubt fast, sie seien ein Duett! Foto: D. Harting

Genschman vs. Sensenman: The Final Call

… jetzt nicht im Kino! Von Daniel Völpel

In eigenartiger Sache

Wie jüngst bekannt wurde, haben westliche, vor allem auch deutsche Medien sich in unverantwortlicher Weise über den Präsidenten der Türkei lustig gemacht, ihn kritisiert oder auf andere Weise über ihn…

Nach dem Terror: EU ändert Türkei-Deal

Brüssel (dcv) – Als Reaktion auf die Terroranschläge in Brüssel hat die Europäische Union ihre gerade erst inkraft getretene Vereinbarung zur Reduzierung des Füchtlingsaufkommens angepasst: Alle Menschen, die vor dem…