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Stellenanzeige

Ab sofort – vorerst befristet bis zum 6. Januar 2015 – suchen wir

drei unpatriotische Nicht-Europäer aus dem Morgenland.

20141225_114759Sie haben
– Kenntnisse im Ungang mit berauschenden Substanzen?
– Edelmetalle vorrätig?
– belastbare Stimmbänder und eine schräge Tonlage?
– Erfahrung als Neger oder Sterndeuter?
– Kamelführerschein Klasse 2 (Höcker)?

Wir bieten
– eine bewegungsreiche Tätigkeit mit sozialen Kontakten und viel frischer Luft.
– das seltene Gefühl, an der Haustür als Fremder aus dem Orient willkommen zu sein.
– keine Sozialleistungen.
– leistungs- und erfolgsunabhängige Ausbeutung.

Bei Eignung ist eine Weiterbeschäftigung in ähnlicher Stellung bis zum 18.2.2015 (Aschermittwoch) möglich.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen unter dem Chiffre „Zwarte Ali“ an die nächste Kirchengemeinde.

Von Daniel Völpel

Baumschüler feiern Abschluss

Ihre Schulkarriere endet abgehackt, dennoch haben die Abgänger der Lothar-Kyrill-Baumschule bei ihrer Entlassfeier nach neun Jahren sturen Zellstoff in sich Aufnehmens allen Grund zu feiern. Am Abend finden sich daher alle Absolventen mit ihren Anhängern zur feierlichen Übergabe der Abstammungsurkunden ein. Die Damen tragen 20131218_143701weiße Netzkleider unter ihren Kugeln, die Herren protzige Lichterketten und Holzfällerhemden, die sogar Hänge-Lärche verdecken.

Nach dem traditionellen Anzapfen des frisch zypressten Wachholder erhalten die Jahrgangsbesten eine Ehrennadel. Ihnen winkt eine Karriere im Sägewerk. Anschließend lobt der Rektor seine Eibengewächse. Kaum einer muss damit rechnen, sich als Harzer durchs Leben schlagen zu müssen. Meist direkt nach ihrem Grußwort rauscht Signora La Metta, die Leiterin der Zweigstelle, in ihrem Forst Taunus davon. Zum Höhepunkt der Feier singen die Schüler der Unter-Kiefa „Oh Tannenbaum“ vom Blatt, worüber sich die ganze Gesellschaft einen Ast lacht.

Nachdem die Feiern der letzten Jahre auf den letzten Festmetern in einem Sturm des Übermuts abbrachen, gilt diesmal höchste Sicherheitsstufe. Denn einige Absolventen reagieren triebgesteuert, wenn sie einen Ständer haben. Die Försterei zedert bereits, dass manche ausschlagen könnten und sich wie die Axt im Walde benehmen, wenn sie einen in der Krone haben, und rechnet mit einer unheiligen Nacht. Sie will daher diesmal alle Föhrenfriede bei der Wurzel packen.

Von Daniel Völpel

Gericht erschwert Kündigung der Freundschaft

Karlsruhe (dcv) – Eine nur vermeintliche Freundschaft zu beenden, wird in Zukunft nicht mehr so einfach möglich sein wie bisher. Der Bunte Gerichtshof in Karlsruhe hat mit einem Mundschmatzurteil die Rechte von gechassten Freunden gestärkt. Ein 35-Jähriger hatte Kündigungsschutzklage erhoben, nachdem ihm eine 34-Jährige die Freundschaft mit der Begründung aufgekündigt hatte, er sage Sachen, die bei ihr negative Gefühle auslösten.

Diese Argumentation erkannten die Richter nicht an. Eine diffus als schlechtes Gefühl bezeichnete Folge nicht näher benannter Äußerungen rechtfertige keine fristlose Kündigung des Freundschufts. Die Beklagte hätte dazu nachweisen müssen, welche konkreten Äußerungen negative Folgen hatten und dann zunächst eine Abmahnung aussprechen. Sie muss die Kündigung der Freundschaft zurücknehmen. Daher dürfe auch die geplante gemeinsame Reise in die Kumpanei nicht storniert werden, urteilten die Richter. Die beiden haben vielmehr in Zukunft mindestens einmal im Monat miteinander ins Kino oder in die Günstlingswirtschaft zu gehen oder hilfsbereitschaftsweise eine Freundschaftspartie Schach zu spielen. Die Erfolgschancen für letzteres gelten aber als gering, wenn nicht Eintracht Prügel im Spiel ist. Die Allianz versicherte, die Bündniskosten zu übernehmen. Die Geistesverwandten im Saal reagierten erleichtert.

Die Unterlegene hat nun noch die Möglichkeit, das Urteil beim brüderlichen Gerichtshof für Verhältniswahlrechte anzufechten. Ungemach droht auch von Staats wegen: die Bundes-Anwaltschaft will wegen „Bindung einer harmonischen Vereinigung“ ermitteln. Ob sich die Entscheidung auch auf den Rauswurf von Freunden bei Facebook übertragen lässt, ist noch unklar. Rechtsexperten halten es durchaus für möglich, dass das Netzwerk gezwungen sein könnte, entsprechende Funktionen zu sperren. Linksexperten auch.

Aus dem Netz gefischt XXIV

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Aus dem Netz gefischt XXIII

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Erstes Schwarzwald-Dorf wird zugeschüttet

Gut zwei Jahre, nachdem der baden-württembergische Vize-Ministerpräsident Nils Schmid das Ziel ausgegeben hatte, den Schwarzwald angesichts des demografischen Wandels der Natur zu überlassen, macht die erste Kommune Ernst: Der Gemeinderat…

Aus der Bildermachmaschine LV

Wenn diese Musiker so spielen, wie sie schreiben, dann haben am Ende die Zuhörer den Bluus! Hoffentlich spielen sie wenigstens ihren größten Hit: „Einmal mit Text-Profi’s arbeiten!“ Fotos: C.Priotto/D.Völpel