Neue Angst vor Rindenwahnsinn

Berlin (dcv) – Erstmals seit mehr als 20 Jahren ist in Europa ein Fall von Rindenwahnsinn aufgetreten. Die Infektion wurde bei einem Borkenkäfer im Schwarzwald nachgewiesen. Die Seuche gilt als extrem gefährlich, weil sie auch Eichhörnchen und mehrere Vogelarten befällt. Nur für Spechte gibt es eine Schluckimpfung. Die Krankheit trägt ihren Namen, weil die Tiere nach dem Verzehr von Rinde meist wahnsinnig satt sind.

Die menschliche Variante der Erkrankung ist vor allem für Holzköpfe unangenehm: Die Creutzdoof-Jakob-Krankheit äußert sich durch ein Gefühl von Leere im Schädel, vergleichbar mit einem Astloch. Erkrankte fallen in einen so tiefen Schlaf, dass sie nicht einmal die Glocken hören und einst erlernte Sprachen nicht mehr verstehen. Ansteckungsgefahr besteht immer dann, wenn man ein erkranktes Tier verspeist. Rindenblütentee gilt hingegen als ungefährlich.