Nach dem Terror: EU ändert Türkei-Deal

Brüssel (dcv) – Als Reaktion auf die Terroranschläge in Brüssel hat die Europäische Union ihre gerade erst inkraft getretene Vereinbarung zur Reduzierung des Füchtlingsaufkommens angepasst: Alle Menschen, die vor dem islamistischen Terror illegal aus Belgien in ein EU-Land fliehen, sollen von dort auf dem schnellsten Weg in die Türkei abgeschoben werden. Damit würden die belgischen Opfer des IS mit denen aus Syrien gleichgestellt, hieß es aus EU-Kreisen. Im Gegenzug lässt die EU für jeden Abgeschobenen einen weiteren in Europa aufgewachsenen Terroristen unbehelligt. Die Türkei erhält zum Ausgleich für ihr erneutes Entgegenkommen Unterstützung bei der Auflösung der letzten freien Medien sowie drei Milliarden Pommes Frites.