Ich glaub‘, es knallt!

Mehr als 20.000 junge Anhänger der ökumenischen Gemeinschaft Taize haben sich in der Region Straßburg versammelt, um gemeinsam ins neue Jahr zu feiern. Traditionell zünden die Gläubigen dort in der Silvesternacht Autos an und sprengen Mülltonnen mit Böllern in die Luft. Sie erinnern damit an Papst Silvester (335-314 v. Chr.). Der Bischof von Rom mit dem bürgerlichen Namen Rocky Stallone soll just an Neujahr als Märtyrer in einer Crackling-Fontäne mit Heulpfeifwolken, roten Feuerzungen und leuchtendem Silberglitzer gen Himmel aufgestiegen sein (Foto).

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Erstmals beteiligen sich auch Gruppen aus Weißrussland und der Ukraine an dem fünftägigen Treffen. Die Organisatoren begründen das große Interesse aus diesen Ländern mit dem dort verbreiteten Wunsch, dem Unmut auf offener Straße Ausdruck zu verleihen. Zudem sind in Mitteleuropa die zum Ritus gehörgenden Fahrzeuge prächtiger, die Polizisten schlechter in Form und die Winternächte kuscheliger als im Osten. Das 36. europäische Jugendtreffen soll am Neujahrstag mit einer Taizeremonie zu Ende gehen, sobald die letzten Teilnehmer aus der U-Haft entlassen sind.

Von Daniel Völpel

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