Fundamentalkarnevalisten

Weil eine akute Gefährdung durch den fundamentalistischen Karnevalismus vorliegt, hat der Bundesinnereienminister die Fröhlichkeitsterror-Warnstufe für ganz Deutschland von „Helau“ auf die zweithöchste Stufe „Narrinarro“ hochgesetzt. Nach weder geheimen noch dienstlichen Erkenntnissen haben zahlreiche zu allem bereite Gruppen die Aufnahmeprüfungen in ihren Camps bestanden, ihre Waffen abgestaubt und befinden sich nun auf dem Umzug hierher oder dorthin.

Da man die Karnevalisten meist nicht an ihren hässlichen Fratzen erkennen kann, weil sie Masken tragen, wird nun der Einsatz von Fasnacktscannern erwogen. Dies könnte bereits in den kommenden Tagen der Fall sein, weil sich dann die erwachten Schläfergruppen vorwiegend junge Frauen brutal aus Menschenmengen greifen, die sie für Jungfrauen auf dem Weg ins Paradies halten. Andere verbreiten Angst und Schlecken, indem sie arglose Bürger mit Kalorienbomben bewerfen. Denn sie haben den Unlustigen das Totlachen geschworen.

Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die Warnstufe am 16. Februar zum Schmutzigen-Bombenstimmung-Donnerstag noch einmal erhöht wird. Spätestens dann ist mit dem ununterbrochenen Einsatz von biologischen Gehirnzellen-Massenvernichtungsstoffen durch die Karnevalisten zu rechnen. Auf sogenannten Clubschiffen hat die von den Diensten „Alk-Aida“ genannte Organisation den Umgang mit diesen bereits im Promillebereich hochwirksamen Substanzen seit dem vergangenen Sommer trainiert. Noch verheerender sind deren Folgen durch den kombinierten Einsatz mit Schallkanonen, die mit Höhnern oder ähnlichen Granaten bestückt werden.

Mit einer Entspannung der Lage wir erst nach dem 22. Februar gerechnet. In Sicherheitsstuhlkreisen schließt man nicht aus, dass die Warnstufe dann auf „Katerstimmung“ zurückgenommen werden kann.

Von Daniel Völpel