Feldversuch mit Maul-, Affen- und Clown-Seuche

Berlin (dcv) – Um Epidemien schneller zu überwinden, startet das Robert-Koch-Institut seinen diesjährigen Großversuch mit gefährlichen Keimen. Das teilte das Institut in Berlin nicht mit. Der Grund: In diesen Tagen sind die Ausgangsbedingungen für den Feldversuch ideal. Als riesige Petrischalen für die Erreger dienen das Rheinland und Teile Süddeutschlands. Die Wirtstiere, Karnsogenannte Jecken, sollen sich dort gezielt gegenseitig mit Viren der Influenza-, Zipfel- und anderer Arten der Grippe infizieren – darunter auch der Stamm Ho²Ner, der zu Taubheit führen kann. Die Forscher wollen dann verfolgen, wie schnell sich diese Erreger verbreiten. Um den Viren optimale Bedingungen zu bieten, werden die Jecken mit dem Zellgift Alkohol geschwächt und mit infantilem Lärm beschallt. Außerdem wird ihnen Schlaf entzogen.

Erkrankte erkennt man meist an geröteten und geschwollenen Nasen (Foto), maskenartigen Gesichtszügen und unartikulierter Sprechweise – zum Teil in Reimform. Viele klagen über Durst, Halluzinationen (rote Pferde) oder Phantom-Hirnschmerz. Um sie von der Normalbevölkerung getrennt und das Experiment so in Grenzen zu halten, werden alle Jecken mit auffälliger Kleidung oder bunten Haaren markiert. Der Versuch dürfte wieder einige Tausend Tote fordern. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse sollen die Viren dann aber gezielt in den ostdeutschen Pegida-Gebieten eingesetzt werden können.