Ex-Armee zufrieden mit Ostermarsch-Beteiligung

Berlin (dcv) – Ein positives Fazit zieht die Bundeswehr nach ihrer erstmaligen Beteiligung an der Ostermarsch-Bewegung für den Frieden. Um die schwächelnde Friedensbewegung zu unterstützen, hatte sich die ehemalige Armee seit dem vergangenen Jahr darauf vorbereitet, aktiv in die Initiative für Abrüstung einzusteigen: Hubschrauber und Flugzeuge wurden aus dem Flugbetrieb genommen, die Kanonen an Panzern durch angemalte Besenstiele ersetzt.

20150408_104423tDank der Abschaffung der Wehrpflicht kann sich die Truppe zudem gezielt diejenigen Bewerber aussuchen, die zum Kämpfen ungeeignet sind. Auch die Umrüstung auf ein Gewehr, das um die Ecke schießt und damit keinen mehr ernsthaft verletzen kann, ist weitgehend abgeschlossen. Noch funktionsfähige Waffen wurden an die deutlich kampfstärkeren kurdischen Peschmerga abgegeben.

Lediglich um nicht aus der NATO zu fliegen, müsse man nach außen hin den Schein einer Armee wahren, heißt es im Verteidigungsministerium hinter vorgehaltener Hand. Tatsächlich arbeite man im Stillen daran, jedes neue Produkt für die Bundeswehr derart zu verteuern, dass sie sich bis in fünf Jahren keinerlei militärisch nutzbare Ausrüstung mehr leisten kann.

Foto: Daniel Völpel