Corona ab sofort verboten

Beim Verschärfungstreffen zur Verschärfung der verschärften Anti-Corona-Verbieteritis haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (bald Rente) und die Mini*sterpräsidentinnen (div.) beschlossen, die Verschärfungen weiter zu verschärfen: Schwere Corona-Verläufe sind ab sofort verboten. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von 150 bis 750 Euro. Über die konkrete Höhe entscheidet jedes Bundesland einzeln, wobei Sachsen-Anhalt per Protokollnotiz erklärt hat, nur 145 Euro verlangen zu wollen. Ebenfalls untersagt ist künftig der Aufenthalt auf Intensivstationen, um diese zu entlasten. In Mecklenburg-Vorpommern gilt dies auch für Überwachungsstationen. Berlin kündigte jedoch an, dieses Verbot vorerst nicht zu kontrollieren.

Die Grenzen zu freiheitlichen Demokratien sollen geschlossen werden. Außerdem greift ab dem 25. Januar eine Homeoffice-Pflicht für Pflegekräfte und Supermarkt-Angestellte: Jede Pflegerin nimmt dazu je einen alten Menschen mit zu sich nach Hause. Ebenso soll jede Kassiererin eine Auswahl an Lebensmitteln durch das Fenster ihrer Wohnung direkt an die Nachbarn verkaufen. Damit kämen Frauen ihrem eigentlichen Betätigungsfeld innerhalb der eigenen Wohnung wieder wesentlich näher, erklärte der bayerische Christfest-Fetischist Shrek Söder (CSU, natürlich). Private Treffen sind ab Montag oder so nur mit dem alter ego erlaubt. Lediglich Schizophrene dürfen zwei ihrer Persönlichkeiten empfangen.

Verschärfte Maskenpflicht: Raus geht’s nur mit Schnorchel oder Pressluft-Atmer. Foto: gestellt

Uneinig auseinander ging die Runde beim Thema Ausgangssperren zwischen 20 und 5 Uhr. Während einige eine Ausnahme für Kinder unter 14 Jahren forderten, drohte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (103) seinen Kollegen zwischen zwei Hustenanfällen mit Kriegsgericht und Scharfrichter, wenn sie nicht mitverschärften. Vom Tisch ist hingegen ein Stillstand der Industrie, da die Welt deutsche Dübel, Autos, Motorsägen und Waffen auch in Pandemiezeiten dringender benötige als gebildete Kinder oder fröhliche Alte ohne Angst, betonte Merkel. Darin seien sich alle Regierenden angesichts des Super-Wahljahres einig gewesen. Dementsprechend bleiben die Schulen so lange geschlossen, bis alle Kinder blöd genug sind, auch in Zukunft die Verbotswiederholungstäter widerspruchslos wiederzuwählen.

Klar ist hingegen: Beim Einkaufen am Wohnungsfenster der Supermarkt-Kassiererin sowie in Bussen und Bahnen müssen künftig Tauchermasken mit Pressluft-Atmern getragen werden. Alternativ sind auch Schnorchel erlaubt, sofern das obere Ende aus dem Fenster respektive über das Hausdach ragt. Damit finanziell Schwache die Anschaffung nicht überfordert, erhalten sie auf den Hartz-IV-Satz einen einmaligen Zuschlag von 83 Cent. Dieser muss allerdings versteuert werden.

Von Daniel Völpel