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Pep Guardiola wird Kanzlerkandidat der SPD

Berlin – Völlig überraschend hat die SPD den scheidenden Trainer des Fußball-Rekordmeisters Bayern München, Pep Guardiola, zum Spitzenkandidaten ihrer Partei für die Bundestagswahl 2017 ernannt. Parteichef Sigmar Gabriel hatte Diskussionen um eine mögliche Kandidatur in den vergangenen Tagen immer wieder durch Äußerungen angeheizt, die darauf schließen ließen, er selbst wolle nicht Spitzenkandidat werden. Kurz nach dem Sieg der Bayern im DFB-Pokal hieß es nun aus der SPD, die Kandidatur Guardiolas verspreche größtmöglichen Erfolg: Wahlvolk, Medien, Politik und Wirtschaft interessierten sich ohnehin nur noch für Fußball. Die einen zur Flucht vor der eigenen Bedeutungslosigkeit, die anderen aus Faulheit zu recherchieren oder mit Überzeugungen zu argumentieren, letztere wegen des gigantischen Geschäfts. Politischer Instinkt und Visionen könnten daher heute keine Stimmen mehr bringen.

Im Gegenteil erhofft sich die SPD durch die Kandidatur des ehemaligen Trainers aus München nun, erstmals auch in Bayern ein zweistelliges Wahlergebnis einfahren zu können.  Ein Kanzlerkandidat, der im Fußball derart große Erfolge vorzuweisen hat, habe die besten Aussichten hieß es aus der Parteizentrale. Die CDU reagierte auf die Nachricht bislang verhalten. Aus Berliner Kreisen war jedoch zu hören, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt einen auffällig engen Kontakt zu Lothar Matthäus pflegte.

Von Daniel Völpel