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Tsipras ernennt Copperfield zum Minister für Zauberei

Berlin – Paukenschlag vor dem europäischen Finanzministertreffen: Um die Schulden seines Landes verschwinden zu lassen, hat der griechische Ministerpräsident Alexis Sorbas Tsipras den Magier David Copperfield zum Minister für Zauberei ernannt. Der nicht gerade spartanisch lebende Multimillionär und zweifache Quidditch-Meister habe eine Eule nach Athen gesandt, um mitzuteilen, dass er das Amt annehme, teilte ein Regierungssprecher mit. Von Copperfield erhoffe man sich das Mirakel von Delphi, erklärte der Sprecher weiter. Dieser habe bereits bewiesen, dass er griechischen Wein in Wasser verwandeln könne.

Als Minister erhält Copperfield zwölf Aufgaben. Unter anderem soll er Münzen in den leeren Hut des Varoufakis zaubern, die berühmten Athener Putzfrauen zersägen und die Kredite der dreiköpfigen Troika schwebend unwirksam werden lassen. Die erste Bewährungsprobe erwartet den Magier bereits am Mittwoch: Im Stall des Junckers soll er die europäischen Finanzminister mit Taschenspielertricks hypothekisieren. Wie der Tagesprophet spekulierte, könnte er den 100.000-Mark-Cerberus aus dem Berliner Reichsluftfahrtministerium mit einem Expelliarmus-Spruch entzaubern.

Ministerpräsident Tsipras sei sich bewusst, so sein Sprecher weiter, dass nur ein Minister für Zauberei die Demontoren von E’z‘tralbank in Schach halten und die dunkle Herrscherin Lady Volldiemerkel bezwingen könne. Im äußersten Notfall sei ein Magier vom Format eines Copperfield auch in der Lage, einen Drachmentöter heraufzubeschwören. Trotz des Sparkurses habe deshalb an seiner nachträglichen Berufung in das Kabinett kein Weg vorbeigeführt. Für das Szenario einer Versorgungskrise beherrsche der bisherige Künstler sogar den Zauber „Expecto Petroleum“.

Von Daniel Völpel